Volkswagen - Passat Variant

Informationen zu VW - Passat

Insgesamt acht Passat-Generationen fahren seit 1973 in jedem Winkel der Welt und der Passat zählt mit über 15 Millionen Fahrzeugen hinter dem Golf und dem Käfer zu den meistverkauften Autos von VW. Und wie der Golf ist der Passat ein Wagen ohne Ecken und Kanten. Er polarisiert nicht. Seit 40 Jahren überzeugt er mit großem Nutzwert, guter Qualität und hoher Verlässlichkeit. Auffällige Designexperimente und ein besonderes Image hat der Passat für seinen Erfolg nicht benötigt. Im Gegenteil. Die vierte Generation des Passats wurde seinerzeit in einer Designkritik als "Kotzknolle" beschimpft. Eine wüste Wortwahl, doch dem damaligen Passat der vierten Generation ohne Grill sieht man an: Der Kritiker hat Recht gehabt - der Wagen sieht wie eine überdimensionierte Kartoffel aus.

Der Passat I zählte zu den sichersten und komfortabelsten Fahrzeugen seiner Zeit und das, obwohl Sicherheitsgurte nicht serienmäßig zum Inventar gehörten. Für Sicherheit sorgte vor allem sein Fahrwerk in Kombination mit dem im Gegensatz zu seinen Vorgängern vornlängs eingebauten wassergekühlten Reihenmotor und dem damit verbundenen Frontantrieb, was für die damalige Zeit eine Revolution war. Auch in der Optik markierte der eckige Passat einen auffälligen Unterschied mit seinen rundlichen Vorgängern. Mit seinem geringen Gewicht und der hohen Nutzlast war er das optimale Fahrzeug für die erste Ölkrise. Drei Benzinaggregate mit biszu 85 PS brachten ihn auf ungefähr 170 km/h. 1974 kam die Kombiversion Variant auf den Markt. Die bis Ende 1980 produzierte erste Generation wurde innerhalb ihrer siebenjährigen Bauzeit um fünf weitere Motorenvarianten erweitert. Der Leistungsstärkste war mit 110 PS der 1,6 Liter große Benziner aus dem GLI. Neben den Benzinern kam 1978 der erste Dieselmotor im Passat auf den Markt. Der 1,5 Liter große Selbstzünder mit 50 PS und einem Verbrauch von 7,5 Liter auf 100 Kilometern. Hier erkennt man deutlich, dass es in der Motortechnik gewaltige Fortschritte gab. Der aktuelle Passat, obwohl wesentlich größer und schwerer, schöpft fast das Dreifache an Leistung aus einem Motor, der mehr als ein Drittel weniger verbraucht.

Im November 1980 hatte die zweite Generation des VW Passat Premiere. Im Gegensatz zur ersten Generation war in der nun 1,69 Meter breiten zweiten Generation von Anfang an neben der 4,44 Meter langen Fließheck-die erfolgreichere und zehn Zentimeter längere Variant-Version erhältlich. In der Motorenpalette standen innerhalb der achtjährigen Produktionsphase Benziner zwischen 55 PS und 140 PS sowie Dieselaggregate mit 55 PS bis 80 PS. Allerdings gab es einen 2,0 Liter Top-Benziner lediglich für den japanischen Markt. In Deutschland war der 2,2 Liter große Fünfzylindermotor mit 136 PS der Leistungsstärkste Passat. Viel wirtschaftlicher fuhr die 54 PS starke und 1,6 Liter große Dieselversion. Im August 1982 stieg die Leistung mit dem ersten Turbodiesel im Passat auf 70 PS. Der Passat Variant GT syncro war 1984 erste Allradantrieb in der Passat-Modellfamilie.

1988 kam die dritte Passat-Generation auf den Markt. Die Formen wurden weicher,das kantige Design verschwand und obendrein verzichtete der neue Passat auf einen Frontgrill. Das Fehlen des Grills war eine krasse Fehlentscheidung, die in der nächsten Generation wieder revidiert wurde. Aus den nun quer eingebauten Motoren sorgten mindestens 72 PS für den Vortrieb. Der im Frühjahr 1991 präsentierte VR6 bildete das Topmodell dieser Generation. 2,8 Liter Hubraum,sechs Zylinder und eine Leistung von 174 PS trieben die Limousine auf bis zu 224 Kilometer pro Stunde. Der Variant schaffte mit gleichem Motor Tempo 218 km/h. Auf Grund der neuen Motoren-Einbaulage wurde im Innenraum deutlich mehr Platz geschaffen, was bei allen Insassen zu mehr Komfort führte, hinter den Vordersitzen befand sich nun ein Fußraum von 40 Zentimetern. Das ist für heutige Verhältnisse noch viel. Insgesamt sind bis zum Oktober 1993 mehr als sechs Millionen Passats verkauft worden.

Die darauf folgende vierte Generation 1993 war schon aus der Ferne als Passat zu erkennen und anders als die verschlossene Front des Vorgängers verfügte der Neue wieder über einen echten Kühlergrill. Für die Sicherheit stehen serienmäßig Fahrer- und Beifahrer-Airbags, Gurtstrafferund ABS bereit. Nicht minder wichtig ist die Einführung des Turbodiesel-Direkteinspritzers im Jahr 1993. Der TDI leistete 90 PS und verbrauchte 5,3 Liter auf 100 Kilometer. Drei Jahre später kam der 1,9 Liter große Vierzylinder-TDI mit 110 PS hinzu. Insgesamt standen Motoren mit bis zu 184 PS zur Wahl. Diese TDi-Motoren leiteten den Siegeszug des Diesels im Pkw ein.

Nur drei Jahrespäter, also 1996, kam die fünfte Generation des VW Passat. Die größte Änderung betraf in Version fünf die Längs-Einbaulage des Motors. Zudem wurde die Karosserie vollverzinkt, eine Verbesserung, die durch eine elf Jahre andauernde Garantie gegen Rost unterstrichen wurde. Das heute noch so benannte 4Motion-Allradsystem löste den syncro-Antrieb 1998 ab. ESP wurde ab September 1999 serienmäßig verbaut.

Die sechste Generation erschien im Februar 2005 undleistete zwischen 102 PS und 300 PS. Die Turbodiesel entwickelten zwischen 105PS und 170 PS. Optional waren erstmals Doppelkupplungsgetriebe im Angebot. Mitdem Ableger CC entwickelte Volkswagen ein edles Großcoupé auf Passat-Basis. Die eigentliche Limousine des Passats wurde über die Jahre hinweg so uninspiriert gestaltet, dass sie in Deutschland als reines Rentnerfahrzeug gilt.

Seit Oktober 2010 fährt die siebte Generation auf den Straßen. Das Design setzt wieder auf geschärfte Kanten. Den Passat VII gibt es als viertürige Stufenheck-Limousine. Der Passat VII wird mit folgenden Motoren angeboten: 1,4 - 2,0 Liter-Benziner (122 - 300 PS) und 1,6 - 2,0 Liter-Diesel (105 - 170 PS).

Der Passat wird in der achten Generation ab 2014 eleganter! VW positioniert den Allroundereine ganze Klasse höher und bricht mit dem biederen Design des Vorgängers. Im Vergleich zu diesem kommt der neue Passat flacher, breiter sowie mit einem verlängerten Radstand und viel Chrom daher. Insbesondere die Front mit dem üppigen Kühlergrill in Verbindung mit den markanten LED-Tagfahrleuchten prädestinieren den neuen Passat für PS-Liebhaber. Für den neuen Passat nutzt VW den modularen Querbaukasten (MQB) – die technische Basis, auf der mehrere Fahrzeugklassen der VW-Familie aufbauen. Die Umstellung auf MQB sorgt für mehr Platz in der Fahrgastzelle und weniger Gewicht. Bordcomputer und Assistenzsysteme entsprechen dem neusten Stand der Technik. So lassen sich beispielsweise ausgewählte Programme des Smartphones auf dem Touchscreen im Armaturenbrett darstellen. Zudem gibt es ein optionales Head-up-Display und digitale Instrumente. Die Motorenpalette reicht vom 1,4-Liter Einstiegsbenzinermit 122 PS bis zum 2,0-Liter TSI mit 279 PS. Bei den Dieseln reicht das Leistungsspektrum von 109 bis 231 PS. Auf dem Pariser Autosalon 2014 stellt VW eine Plug-in-Hybrid-Variante (GTE) vor. Der Antrieb aus dem Golf GTE leistet im Passat 218 PS, in der Spitze sind damit 222 km/h drin.



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