Maserati - Quattroporte

Informationen zu Maserati Quattroporte

Der Herr von Welt trägt keinen Anzug von der Stange, er lässt schneidern. Und fährt Maserati Quattroporte. Die italienische Limousine ist von klassischer Schönheit - stilsicher und elegant. Zudem besitzt der Quattroporte eine lange Tradition: Der erste Quattroporte kam 1963 auf den Markt. Innen gibt es Platz für bis zu fünf Personen und jede Menge weiches Leder. Unter der Haube tobt ein heißblütiger V8, der schon beim Start gewaltige Salven abfeuert. Auf der Straße fordert der Quattroporte seinen Fahrer - ein Auto für Fortgeschrittene eben.

Anfang der 1960er Jahre gab Maserati dem Wunsch der gut betuchten Kundschaft nach einer schnellen Limousine nach und stellte den Quattroporte vor. Das gelungene Design stammte aus der Feder von Pietro Frua und orientierte sich am 5000 GT. Insgesamt schaffte Maserati einen perfekten Spagat zwischen Komfort und Sportlichkeit: Der Quattroporte bot im Innenraum viel Platz - mit elektrischen Fensterhebern, Klimaanlage, Automatikgetriebe und Servolenkung verfügte der Italiener seinerzeit über das Nonplusultra an Luxus. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 230 km/h war der Quattroporte aber zusätzlich auch in Segment der sportlichen Limousinen unerreicht. Ein Jahr bevor Hauptaktionär Citroën seine Maserati-Anteile an De Tomaso veräußerte, erschien die zweite Generation des Quattroporte. Bei der Entwicklung hatten die Franzosen das Zepter in der Hand: Die Antriebstechnik, das hydropneumatische Fahrwerk sowie die Servolenkung und die Bremsanlage stammten vom Citroën SM. Ein Novum war der Frontantrieb – weder zuvor noch danach verfügte ein Maserati je über frontangetriebene Räder. Das Design stammte von Bertone und wirkte im Vergleich zum Vorgänger etwas bieder.

Der V6 leistete wahlweise 190 oder 200 PS. Zwar waren bis zu 200 km/h möglich, dem sportlichen Image des Vorgängers hinkte die Limousine jedoch deutlich hinterher. Von der zweiten Generation des Quattroporte wurden lediglich 13 Einheiten produziert. Nach der Übernahme von Maserati durch De Tomaso sollte die Citroën-Vergangenheit so schnell wie möglich abgelegt werden. Das galt auch für den Quattroporte. Die 1976 auf dem Turiner Autosalon vorgestellte dritte Generation sollte an den Erfolg der ersten anknüpfen. Als technische Basis diente der De-Tomaso-Deauville, das Design stammte von Giorgio Giugiaro. Auffälliges Merkmal war die nach hinten ansteigende Schulterlinie, die in einem etwas klobigen Heck gipfelte. Traditionell überzeugte der Quattroporte durch reichlich Komfort und Luxus im Innenraum sowie durch beeindruckende Fahrleistungen. Der V8 sorgte mit vier obenliegende Nockenwellen und 255 bis 300 PS für angemessene Sportlichkeit. Die maximale Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h ließ den Misserfolg der zweiten Generation vergessen.

Im Design-Stil der 90er-Jahre präsentierte Maserati im Herbst 1993 die vierte Generation des Quattroporte. Die Karosserie-Form stammte von Marcello Gandini und orientierte sich mit der ansteigenden Seitenlinie und dem hohen Heck deutlich am Vorgänger. Charakteristisches Merkmal waren auch die hinteren, angeschnittenen Radläufe. Die Bodengruppe und das Fahrwerk stammten vom Ghibli. Zwei V6-Aggregate leisteten wahlweise 284 oder 306 PS, wobei die stärkere Version nur in Italien erhältlich war. Die Topmotorisierung war ein 3,2-Liter-V8 mit 335 PS. In 5,8 Sekunden sprintete der Quattroporte damit auf Tempo 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 270 km/h. Sportlichkeit und fünf Meter Außenlänge miteinander zu vereinen schaffen nur die wenigsten Hersteller. So auch die fünfte Generation des Viertürers.

Im Innenraum dominierten feinste Materialien und jede Menge Komfort. Unter der Haube arbeitete ein V8, der zwischen 400 und 440 PS leistete. Durch die Transaxle-Bauweise verfügte der Quattroporte über eine ideale Gewichtsverteilung. Damit ließ es sich sowohl perfekt über kurvige Landstraßen bügeln als auch mit fast 300 km/h Spitze über die Autobahn brettern. Länger, filigraner und mit Diesel kam im Frühjahr 2013 die sechste Generation des Quattroporte auf den Markt. Neu ist auch der optionale Allradantrieb, der allerding nur für den Basis-V6 zur Verfügung steht. Im Innenraum dominieren traditionell Luxus und Komfort. Die Motorenpalette umfasst einen doppelt aufgeladenen V6 mit 410 PS sowie einen Biturbo-V8 mit 530 PS. Daneben sorgt ein V6-Turbodiesel mit 275 PS für reichlich Fahrspaß.

Bei Maserati hat diese Verbindung seit 1963 Tradition. Der Quattroporte verband stets das beste aus zwei Welten: Den luxuriösen Komfort einer Limousine und die Agilität eines Sportwagens.



Angebote für Maserati Quattroporte Neu und Gebraucht

Laufzeit

36

Monate
Inklusiv KM

10.000 KM

pro Jahr
Standort

Hamburg

HH
Leasingrate

1037,00 €

mtl* (Inkl. MwSt)


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