Fiat - Freemont

Informationen zu Fiat Freemont

Dass Fiat und Chrysler eine Familie sind, beweist dieses Modell. Aus dem Dodge Journey wurde der Fiat Freemont. Der bietet jede Menge fürs Reisen: 32 verschiedene Sitzkonfigurationen, 25 Staufächer, zehn Getränkehalter und hintere Notsitze. In der Basisversion sind Berganfahrhilfe, 17-Zoll-Leichtmetallräder, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem inklusive. Zwei Turbodiesel mit zwei Litern Hubraum und 140 oder 170 PS stehen in der Preisliste. Sie können mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer Automatik mit sechs Stufen kombiniert werden. Bis er die 100 Stundenkilometer erreicht hat dauert es aber ungefähr elf Sekunden. Aber mit etwas Geduld schwingt er sich bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 197 km/h hoch, wobei der Allradantrieb hiervon wieder 13 km/h schluckt. Auch Überholvorgänge sind recht komfortabel zu absolvieren. Das Drehmoment von 350 Newtonmeter ist dabei hilfreich. Beim Fahrwerk hingegen zeigt sich der Freemont teilweise etwas grob auf der Vorderachse. Im Gegensatz dazu ist das Heck wiederum etwas weich und schwingt mehr mit. Wahrscheinlich auch um die üppigen 610 Kilogramm (Allradversion 503 Kg) Zuladung und die Anhängelast von 1100 Kilogramm zu realisieren. Die Lenkung des Fiat Freemont vermittelt ein leicht synthetisches Gefühl, zeigt sich aber in den Lenkwinkel exakt und leichtgängig.

Innen gibt es Ledersitze mit grauen Ziernähten und Einlagen in Carbon-Optik. Zur Ausstattung gehört außerdem ein Navi mit 8,4-Zoll-Touchscreen, ein 380 Watt-Soundsytem von Alpine oder eine Rückfahrkamera. Der Fiat Freemont ist das "Entschleunigungsauto" - cruisen statt rasen - die Ausstattung lässt so gut wie keine Wünsche offen.Das Raumangebot ist allerdings aller Ehren wert. Durch die stattlichen Abmessungen des Fahrzeugs wirkt der Fiat Freemont sehr geräumig. Und auf den vorderen Sitzen geht es auch in Sachen Beinfreiheit üppig zu. In Sachen Kopffreiheit gibt es generell durch die kastige Form keinerlei Grund zur Beanstandung. Sehr amerikanisch zeigen sich hingegen die Vordersitze, die kaum Seitenhalt bieten und relativ weich gepolstert sind. An Ablagen mangelt es bei diesem Italo-Amerikaner kaum. Allerdings sind sie allesamt zu klein für große Flaschen und das Handschuhfach ist zerklüftet und schwer zugänglich.

So kann der Fiat Freemont als Mischung zwischen Van und SUV durchaus selbstbewusst auftreten. In Sachen Nutzwert lässt er die meisten SUVs links liegen, zumindest in seiner Preisklasse. Und dabei ist er sicherlich nicht so langweilig wie die meisten Vans, die sich auf dem deutschen Markt so tümmeln. Das ist letzten Endes auch seine größte Stärke: Der Fiat Freemont ist eben anders als die weichgespülte Massenware im Van-Segment und trägt diese Spur Individualismus auf der Haube. Mit seinen 7 Sitzen ist der Freemont ein wirkliches Raumwunder.





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